Homepage fit für DSGVO?

Im Mai 2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) in Kraft und es kommen auf alle Homepagebetreiber weitreichende Änderungen zu.

Zusammenfassend kann man sagen, dass auf einer Homepage umfassende Informationen darüber veröffentlicht werden müssen, welche Daten des Besuchers erfasst werden und wie mit diesen verfahren wird.

Was ist u.a. zu beachten?

  • Es muss ohne Ausnahme (!) auf nicht privaten Homepages eine eigene Datenschutzerklärung (am besten erreichbar durch einen Link im Hauptmenü) vorhanden sein.
  • Jede Homepage muss individuell(!) auf alle datenschutzrechtlichen Belange überprüft werden und zu jedem gefundenen Punkt muss eine Erklärung abgegeben werden, wie mit diesen Daten umgegangen wird. So muss z.B. auf sämtliche eingebundenen Dienste (wie z.B. GoogleMaps) hingewiesen werden, bei denen die IP-Adresse des Besuchers weitergegeben wird (im Beispiel an Google).
  • Bei weiterführenden Funktionalitäten wie der Einbindung von Analysetools, Shopsystemen, CMS etc. müssen weitere Hinweise in der Datenschutzerklärung abgegeben werden.
  • Es muss explizit darauf hingewiesen werden, dass der Besucher ein ausführliches Auskunftsrecht besitzt und der Verwendung seiner Daten widersprechen kann. Zudem muss darauf hingewiesen werden, dass der Besucher ein Recht auf sofortige Löschung seiner Daten beim Webseitenbetreiber hat.
Nach Inkrafttreten der DSGVO wird es erfahrungsgemäß zu großen Abmahnwellen gegen Seitenbetreiber kommen, die ihre Datenschutzerklärung nicht angepasst haben oder gar nicht auf den Umgang und die Verwendung von Daten, die durch den Besuch einer Homepage immer entstehen, hinweisen.

Was müssen Homepagebetreiber unternehmen?

Viele Seitenbetreiber wissen gar nicht, welche Daten ihre Homepage speichert oder an Diensteanbieter wie Google weitergibt.

Sie sollten sich in diesen Punkten daher jeden Fall vom zuständigen Webdesigner erstberaten lassen, da dieser über die hinter der Homepage stehende Technik und Funktionalitäten am besten Bescheid weiß und auf datenschutzrelevante Belange hinweisen kann.

Er wird dann in der Regel vorschlagen, einen Fachanwalt für Medienrecht mit der Überprüfung der Homepage zu beauftragen. Nur so ist auch eine rechtssichere Datenschutzerklärung gewährleistet.

Aus der Prüfung durch den Fachanwalt erhält der Seitenbetreiber eine ToDo-Liste über durchzuführende Änderungen an der Homepage.

Walter Stodden
Mitglied im Wirtschaftsforum

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